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Datenrettung Lexikon




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Absturz
Beim Absturz eines Computers friert der Bildschirm ein, so dass Aktionen nicht mehr möglich sind.

Algorithmus
Unter einem Algorithmus versteht man allgemein eine genau definierte Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer bestimmten Art von Problemen. Im täglichen Leben lassen sich leicht Beispiele für Algorithmen finden: Zum Beispiel ist ein Kochrezept ein Algorithmus – zumindest dann, wenn alle Angaben genau genug sind und es für alle Teilaufgaben, wie Braten, Rühren, etc., ebenfalls Algorithmen gibt. Auch Reparatur- und Bedienungsanleitungen oder Hilfen zum Ausfüllen von Formularen sind in der Regel Algorithmen. Ein weiteres, etwas präziseres Beispiel sind Waschmaschinenprogramme. Algorithmen können in Programmablaufplänen nach DIN 66001 oder ISO 5807 grafisch dargestellt werden.

API (ASPI)
Application Programmer Interface - Schnittstelle zwischen dem zu programmierenden Gerät und dem Programm. (ASPI = Advanced SCSI Programming Interface - diese Schnittstelle erleichtert es dem Programmierer auf SCSI-Hardware zuzugreifen.

Arbeitsspeicher (RAM)
Arbeitsspeicher (Random Access memory - RAM). Dies ist ein Speicher mit wahlfreiem Zugriff, dessen gespeicherte Daten nach Abschaltung der Stromzufuhr verloren gehen.

ATA
Advanced Technology Attachment

Attribut, Dateiattribut
Ein Attribut (v. lat: attribuere = zuteilen, zuordnen) wird gemeinhin als die Zuordnung eines Merkmals zu einem konkreten Objekt verstanden. Ein Attribut definiert und beschreibt ein konkretes Objekt. Zu einem Attribut gehört weiter ein ihm zugeordneter Wert, der Attributwert. Ein Beispiel: Merkmal "Farbe" ist das Attribut, das ich beschreiben möchte, "Grün" wäre ein dazugehörender Wert, der die Farbe noch genauer definiert. Unter den Dateiattributen versteht man verschiedene Angaben über eine Computerdatei, die nicht direkt zu den eigentlichen Inhalten der Datei gehören. Andere Bezeichnungen für Dateiattribute sind Dateieigenschaften oder Dateisystemmetadaten. Praktisch alle Betriebssysteme kennen zumindest grundlegende Metadaten über Lage, Rechte an der Datei usw. Einige Betriebssysteme (wie Mac OS) haben ein wesentlich umfangreicheres Metadatenkonzept, und unterstützen so z. B. auch die Speicherung Dateityp-spezifischer Informationen (z. B. letzte Cursorposition bei Textdateien, Informationen über Urheber bei Musikdateien usw.). Da Windows und die meisten Unix aber bis heute nur ein sehr eingeschränktes Set an Metadaten zur Verfügung stellen, geht man mehr und mehr dazu über, Daten dieser Art direkt in den Inhalten der Dateien unterzubringen (Beispiel: ID3-Tags in MP3-Dateien).

Aufzeichnungsdichte
bpi = bits per inch Dies gibt an, wieviel Daten auf einem bestimmten Bereich abgespeichert werden können abhängig vom Trägermaterial.

Aufzeichnungsverfahren
- Modified Frequence Modulation (MFM) - Run Length Limited (RLL) - Frequence Modulation (FM) Bei diesen Verfahren liegt der Unterschied unter anderem in der Aufzeichnungsdichte.

Auslagerungsdatei (Swap File)
Wird für die Verarbeitung von Daten mehr Speicherplatz benötigt als im Arbeitsspeicher vorhanden, wird zusätzlich zum Arbeitsspeicher eine Datei auf der Festplatte des Computers angelegt, um Prozessen einen größeren Adressraum zur Verfügung stellen zu können.

AVI
AVI (Abk. für Audio Video Interleaved) ist ein von Microsoft definiertes Format für Videos. In einer AVI-Datei können mehrere Video-, Audio-, MIDI- und Textdatenströme vorhanden sein.


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