Datenrettung Memory Stick

Die Datenrettung und Reparatur eines Memory Stick ist zumeist immer in Kombination mit Produkten des Herstellers Sony verbunden, da es sich beim Begriff "Memory Stick" um eine Eigenentwicklung des japanischen Herstellers handelt. Ist es im Rahmen der logischen Datenwiederherstellung dieser Sony Speicherkarten durchaus noch möglich die verlorengeglaubten Daten selbstständig wiederherstellen zu können, so ist dies im Falle von physikalischen Defekten an der Karte für den Anwendern so gut wie unmöglich die Speicherkarte selbstständig reparieren oder retten zu können.

Reparieren und retten nach Defekt am Memory Stick

Der Begriff "Speicherstift" bezeichnet ein digitales Speichermedium für Daten. Es ist ein proprietärer Standard von Sony und wurde 1998 eingeführt. Es werden die Varianten Memory Stick (MS), Duo (MSD), Pro (MSP), Pro Duo (MSPD) - die teilweise auch das Suffix Highspeed (HS) tragen - und in Micro (MSM) unterschieden. Sony Sticks unterstützen teilweise die MagicGate Technologie und sind in diesem Fall speziell mit einem Schriftzug gekennzeichnet.

Diese Art der Speicherkarte findet primär in der Produktpalette von Sony im Bereich Unterhaltungselektronik Anwendung. So benutzen viele Sony Camcorder solche Karten zum Speichern von Bild- und Videodateien. Mit Hilfe eines Kartenlesers können die Daten auf den PC übertragen werden. Weiterhin werden sie in Digitalkameras, PDAs, MP3-Playern, Sony Ericsson-Handys, in Vaio-Notebooks, in der PlayStation Portable und für den Roboterhund Aibo verwendet. Bei anderen Herstellern ist dieser herstellerspezifische Typus einer Speiherkarte dagegen wenig verbreitet.

Analyse und Untersuchung von Memory Sticks

Vor der eigentlichen Datenwiederherstellung anlysieren wir defekte Speicherkarten auf die vorhandenen Defekte und erhalten somit eine Indikation hinsichtlich des zu investierenden Zeitaufwands für die Rettung. Der Zeitaufwand ist hierbei maßgelblich für uns um Ihnen ein exaktes Preisangebot unterbreiten zu können. Dieses Angebot für die zu erwartenden Rettungskosten ist ein zentraler Bestandteil aller unserer Analyseberichte.

Reparieren und retten bei Defekt an Memory Stick

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Die Analysepreise (inkl. Mwst.) für Memory Sticks:

Datenträger

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Memory Stick€ 72,-*€ 48,-*€ 24,-*
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Sony Memory-Stick Varianten


Den ersten Memory Stick gab es in Speicherkapazitäten von 4 MB bis 128 MB.


Select


Als Reaktion auf den limitierten Speicherplatz des Originals, präsentierte Sony die Select Version. Der "Select" bestand aus zwei separaten Partitionen mit jeweils 128 MB, die sich durch einen Schalter auf der Speicherkarte jeweilig auswählen ließen. Logischerweise war diese Lösung nicht sehr populär und fand somit kaum Akzeptanz.


PRO


Der PRO, wurde 2003 vorgestellt als Entwicklung zwischen Sony und SanDisk und sollte das bestehende Problem des Speicherplatzproblems längerfristig lösen. Viele Geräte, die den original Memory Stick unterstützten, liefen auch mit dem Pro. Zwar waren einige Lesegeräte zunächst nicht mit dem Pro kompatibel, jedoch ließ sich dieses Problem durch ein Firmware-Upgrade des jeweiligen Readers lösen. Memory Stick PRO Speicherkarten weisen eine marginal höhere Datentransferrate aus und verfügen über eine theoretische Speicherkapazität von maximal 32 GB. Dennoch blieben Kapazitäten höher als 4 GB dem PRO DUO vorbehalten. Alle PROs mit einer Speicherkapazität größer als 1 GB unterstützen den High Speed mode der Datenübertragung und sind abwärtskompatibel mit Geräten die diesen High-Speed Modus nicht unterstützen.


Duo


Der Duo wurde als Antwort Sonys zu den zunehmend kleineren Bauformen von Flash-Speicherkarten für Pocket-Digitalkameras, Smartphones, etc. entwickelt. Der Duo ist etwas schmaler als das konkurrierende Secure Digital Card Format und ca. 1/3 kürzer als ein Standard Format, kostet hierbei jedoch mehr. Memory Stick Duo wurden mit den gleichen Funktionen wie die Standard-Sticks angeboten, sowohl als Modelle mit und ohne High-Speed-Mode Funktionalität und MagicGate Unterstützung. Der PRO Duo ersetzte damals den Duo aufgrund der knappen Speicherkapazität von max. 128 MB, behielt dabei jedoch den selben Formfaktor was die Abmessungen angeht.

PRO Duo


Der Memory StickPRO Duo (MSPD) ersetzte recht schnell den "Duo" aufgrund der Speicherlimitierung des Duo's von 128 MB und niedriger Datentransferraten. PRO Duos sind in allen Variationen verfügbar, wie der größere PRO, sowohl mit als auch ohne High Speed Modus und MagicGate Unterstützung.

Sony hat zwei unterschiedliche Versionen des PRO Duo produziert. Eine 16 GB Version ab März 2008 und später eine 32 GB Version. In Jahr 2009 stellten Sony und der Kooperationspartner SanDisk eine weiterentwicklung des PRO formats vor: "Memory Stick PRO Format for Extended High Capacity", welcher eine Speicherkapazitäterweiterung auf eine theoretische Größe von 2 Terabyte zulässt. Dieser Stick ist auch unter dem Namen Memory Stick XC bekannt.


PRO-HG Duo


Im Dezember 2006 kündigte Sony, gemeinsam mit Kooperationspartner SanDisk, den Memory StickPRO-HG Duo an. Während nur serielle und 4-Bit Schnittstellen im Memory Stick PRO Format unterstützt werden, verfügt der PRO-HG über ein 8-Bit Interface. Zudem wurde die Takt-Frequenz von 40 auf 60 MHz erhöht. Diese Erweiterungen erlaubten eine theoretische Datentransferrate von 480 Mbit/s (60 Mbyte/sek), was gleichbedeutend ist mit einer verdreifachung der Datentransferrate gegenüber einem PRO Format.


Micro (M2)


Ein weiteres Produkt der Zusammenarbeit Sonys mit SanDisk ist das Memory StickMicro Format, welches erstmals im Februar 2006 präsentiert wurde. Der Micro (M2) misst 15 × 12.5 × 1.2 mm (ungefähr ein Viertel der Größe eines Duo) mit Kapazitäten in 64 MB, 128 MB, 256 MB, 512 MB, 1 GB, 2 GB, 4 GB, 8 GB, und 16 GB. Das Format hat ein theoretisches Speicherlimit von max. 32 GB und eine maximale Datentransferrate von 160 Mbit/s. Ähnlich jedoch wie beim PRO Duo Format, wurde dieses abermals erweitert durch die XC Series als XC Micro und XC-HG Micro, beide mit einer theoretischen maximalen Speicherkapazität von 2 TB.


XC


Im Januar 7, 2009, wurde dann das Memory StickXC Format (Ursprünglich "Memory Stick Format Series for Extended High Capacity") vorgestellt. Das XC Format hat eine max. Speicherkapazität von 2 TB capacity, 64x höher als das eines PRO, bei welchem die Limitierung bei 32 GB liegt. Die XC Serie hat die gleichen Abmessungen wie die PRO Serien und unterstützt die MagicGate Content Protection Technologie sowie die Zugriffskontrolle im gleichen Maße, wie es bereits bei der PRO-Serie der Fall war. Die XC Serie verwendet ein neueres exFAT Dateisystem aufgrund der Einschränkungen bei FAT/FAT16/FAT32 Dateisystemen, wie Sie bei der PRO serie eingesetzt werden. Die maximale Datentransferrate von 480 Mbit/s (60 Mbyte/s) wird durch den Einsatz von parallelem 8-Bit Datentransfer erzielt.


Memory Stick PRO-HG Duo HX


Im März 2011 kündigte Sony den Memory StickPRO-HG Duo HX an. Dieser galt eine zeitlang als schnellste Speicherkarte, die je von einem Hersteller produziert wurde. Die Abmessungen der Karte liegen bei 20 x 31 x 1.6 mm, die jeweiligen Kapazitäten bei 8 GB, 16 GB oder 32 GB. Der Sony Pro-HG Duo erlaubt eine Datentransferrate von 50 MB pro Sekunde.

Memory Stick MS-Pro-Duo - Datenrettung

Ausfallszenarien und Symptome für einen Defekt

  • Karte wird nicht mehr erkannt:

    Immer dann, wenn eine Karte plötzlich nicht mehr am PC, Notebook, dem Card-Reader oder der Foto-Kamera nicht mehr erkannt wird, dann ist dies ein ernsthaftes Indiz für eine schwerwiegende Beschädigung der Speichercard. Ursächlich für diesen Defekt ist häufig ein beschädigter Micro-Controller innerhalb der Karte, welcher häufig aus zweierlei Gründen ausfallen kann:

    • Überspannungsschaden
    • Unsachgemäße Handhabung, zu frühes Auswerfen der Karte, ohne diese korrekt vom System abzumelden.
    • Verschmutzte Schnittstellen oder abgenutzte Kontakte durch häufigen Einsatz

  • Karte will formatiert werden:
    Die Karte wird ins System, Card Reader oder Kamera gesteckt und unmittelbar hiernach erfolgt eine Meldung, dass das System die Speicherkarte nicht lesen kann und diese formatieren will. Auch bei diesem Symptom handelt es sich um ein Indiz für einen defekten Microcontroller. Jedoch nicht ausschließlich, auch logische Beschädigungen am Dateisystem der Speicherkarte können zu dieser Fehlermeldung führen. In Fällen von beschädigten Micro-Controllern führt die Bestätigung der Formatierung zu dem Erbebnis, dass man eine Meldung erhält, dass eine Formatierung der Speicherkarte nicht durchgeführt werden kann.

Geknickter oder gebrochener Memory Stick


In den meisten Fällen reicht ein dünner Haarriss, der mitunter noch nicht einmal mit bloßem Auge erkennbar ist, auf der Speicherkarte und es kann jegliche Rettungsmöglichkeit ausgeschlossen werden. Womit wir auch schon beim größten Manko von Speicherkarten wären. Denn insbesondere die letzte Bauform von Memory Sticks stellt ein neues Anforderungsprofil im Umgang mit den Karten an die Anwender. Verzeihen ältere Bauformen hierbei noch einen robusteren Umgang, so ist dies bei aktuellen Varianten häufig nicht der Fall. Die Karten sind dünner und neigen dazu schneller zu klicken, gerade fleißige Fotografen die auf der Motivjagd schnell die Speicherkarte auswechseln wollen, sehen sich häufig mit gebrochenen oder verbogenen Speicherkarten konfrontiert.

Kontaktprobleme durch verunreinigte Schnittstellen:


Wie bei allen elektronischen Komponenten kann es auch an einem Memory Stick zu Verunreinigungen an den Schnittstellen kommen. Dieses Problem ist durch den Anwender durchaus selbst in den Griff zu bekommen, indem die entsprechenden Schnittstellen vorsichtig gereinigt werden. Ist die Karte hiernach jedoch immer noch nicht lesbar, so führt dann kein Weg an einer Rettung durch ein Labor vorbei.